
Als sich Nectar auf die Unterstützung einer breiteren Sprachabdeckung vorbereitete, stand das Team vor zwei zentralen Herausforderungen:
Operative Reibungsverluste durch manuelle Prozesse. Manuelle Datenextraktion, Übersetzung und Wiederverwendung verlangsamten die Internationalisierung und belasteten die Produkt- und Entwicklungsteams.
Kapazitätsbeschränkungen bei der maschinellen Übersetzung. Begrenzte MT-Kontingente schränkten die Fähigkeit des Teams ein, Übersetzungen für die Produkt-Benutzeroberfläche und die Kundenkommunikation auszuweiten.
Nectar benötigte einen zentralisierten Lokalisierungsansatz, der das Webprodukt (einschließlich der Unterstützung mobiler Apps) und die Kunden-E-Mails abdecken und gleichzeitig den Entwickleraufwand reduzieren und die Übersetzungskapazität an das Wachstum anpassen sollte.
Die Umsetzung konzentrierte sich auf praktische, produktorientierte Ergebnisse:
Diese Schritte halfen Nectar, von manuellen, ad-hoc-Übersetzungen zu einer vorhersehbaren, skalierbaren Lokalisierungspipeline überzugehen.
Nectar hat in Zusammenarbeit mit Localize einen Workflow für die Lokalisierung implementiert, der sowohl die Benutzeroberfläche des Produkts als auch E-Mail-Anwendungsfälle abdeckt. Zu den wichtigsten Elementen der Lösung gehörten:
Vollständiges Onboarding mit der Produktleitung. Localize arbeitete mit den Produkt- und Entwicklungsverantwortlichen von Nectar zusammen, um Governance, Integration und Rollout-Pläne abzustimmen.
Projekt- und Sprachsynchronisierung. Localize integrierte sich in die Webanwendung von Nectar und synchronisierte Projektinstanzen, sodass Produktphrasen und Übersetzungsstatus an einem Ort gespeichert waren.
Gezielte Erweiterungsprojekte. Das Projekt umfasste die Erweiterung des Sprachangebots um zusätzliche Sprachen, eine Initiative zur E-Mail-Übersetzung für die kundenorientierte Kommunikation sowie eine Kapazitätserhöhung zur Steigerung des Durchsatzes bei maschinellen Übersetzungen.
Dieser Ansatz zentralisierte die Übersetzungen und beseitigte sich wiederholende, manuelle Aufgaben, die die internationale Expansion gebremst hatten.
Nach Abschluss der Onboarding- und anschließenden Expansionsphasen erreichte Nectar Folgendes:
Breitere sprachliche Präsenz.
Das Produkt unterstützt nun 14 Sprachen in Localize.
Zentralisierte Übersetzungssteuerung.
Die Produkt-Benutzeroberfläche und Kunden-E-Mails werden über einen einheitlichen Workflow verwaltet, wodurch manuelle Übergaben reduziert werden.
Entwicklerengpässe beseitigt.
Integration und Synchronisierung ermöglichten es den Produktteams, Änderungen ohne wiederholte Export-/Importzyklen zu veröffentlichen, wodurch die Zeit von der Quelländerung bis zur veröffentlichten Übersetzung verkürzt wurde.
Durch die Kombination von Sprach-Add-ons mit einer Erhöhung der MT-Kapazität und der E-Mail-Integration positionierte Nectar das Produkt für eine kontinuierliche Lokalisierungsskalierung.
Die Einführung einer zentral gesteuerten Lokalisierungsplattform ermöglichte es Nectar, manuelle Übersetzungsprozesse zu überwinden und den Sprachsupport für Produkt- und Kundenkommunikation auszuweiten. Durch ein koordiniertes Onboarding, eine Initiative zur E-Mail-Übersetzung und den gezielten Ausbau der Kapazitäten für maschinelle Übersetzung schuf Nectar einen effizienteren und wartungsfreundlicheren Übersetzungsworkflow sowie die notwendige Infrastruktur für internationales Wachstum.